Moskau - Die russische Raumstation Mir ist am Mittwoch auf die kritische Höhe von 220 Kilometern abgesunken. Das teilte das russische Flugleitzentrum bei Moskau mit. Die Station müsse nun auf die richtige Flugbahn zum geplanten kontrollierten Absturz am Freitagmorgen gebracht werden, sagte die Dienst habende Flugleiterin der Agentur Interfax. Der Flug verlaufe genau nach Plan. Alle Systeme an Bord der 15 Jahre alten Mir arbeiteten normal, hieß es. Nach früheren Angaben muss die Mir vor dem Absturz von ihrer fast kreisförmigen Umlaufbahn in Höhe von 220 Kilometern auf eine elliptische Bahn gebracht werden, deren Entfernung von der Erde zwischen 220 und 165 Kilometern schwankt. In der Nacht auf Freitag werden die Techniker drei jeweils halbstündige Bremsschübe mit den Triebwerken des angekoppelten Progress-Raumfrachters zünden, bevor die Station in die Erdatmosphäre eintritt. Die letzten nicht verglühten Trümmer sollen gegen 07.30 Uhr MEZ in den südlichen Pazifik stürzen. (APA/dpa)