Suzanne van Lohuizen gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen des niederländischen Sprachraumes. Für ihr Stücke DAS HAUS MEINES LEBENS und WER HAT MEINEN KLEINEN JUNGEN GESEHEN erhielt sie den großen niederländisch-flämischen Preis für Theaterautoren. Ab Donnerstag wird im Wiener "Why Not" ihr Stück "Fuga" (Flucht), mit der Musik von Nina Hagen aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern, die aus dem Elternhaus flüchten wollen. Das Stück "Fuga" ist theatralisch Vorgabe und Anlass für eine besondere experimentelle theaterpädagogische Arbeit. Es geht es um drei Schwestern: Brenda will das Elternhaus verlassen, Lieb will bleiben, die Kleine hat Angst vor dem Alleinsein. Am Ende hat sich alles umgekehrt: Die, die gehen wollte, bleibt. Die, die bleiben wollte, geht. Die Dritte glaubt zu fliehen. Drei Schwestern, oder doch nur ein und dieselbe Frau? "Fuga" ist ein Stück über Ängste, Einsamkeit, Liebe, Hass, Schuldgefühle und Persönlichkeitsspaltung. (red)