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Foto: APA/EPA/Suki
Belgrad - Die südserbischen Albanerrebellen haben eine Beteiligung an den Friedensverhandlungen zwischen Albanern und der serbischen Regierung angekündigt. Die serbische Seite habe die Teilnahme eines Mitglieds der "Befreiungsarmee für Presevo, Medvedja und Bujanovac" (UCPMB) an den für Freitag angesetzten Gesprächen akzeptiert, sagte ein Sprecher der Rebellengruppe am Donnerstagabend. Mit den politischen Vertretern werde die Delegation der UCPMB damit insgesamt fünf Abgesandte umfassen. Zugleich bot der Sprecher namens der UCPMB einen Austausch von zwei am Mittwoch entführten jugoslawischen Soldaten gegen inhaftierte Albaner an. Dies könne unter Vermittlung der internationalen Gemeinschaft geschehen, sagte der Sprecher weiter. Die UCPMB kontrolliert in Südserbien ein Gebiet von etwa 200 Quadratkilometern Größe. Zusammen mit ihren politischen Partnern fordern die Rebellen im Grenzgebiet zum restlichen Südserbien die Einrichtung eines internationalen Protektorats nach dem Vorbild der UNO-Verwaltung des Kosovo, bis ein endgültiger Status der Region festgelegt wird. (APA)