Quito - Der Aufstand von etwa 650 Insassen des größten Gefängnisses der ecuadorianischen Hauptstadt Quito ist am Donnerstagabend (Ortszeit) unblutig zu Ende gegangen. Zuvor hatte die Regierung zugesagt, ein Gesetz zur Verkürzung von Haftstrafen wieder anzuwenden. Die Regelung war zeitweise außer Kraft gewesen. Die etwa 100 Geiseln, die die Häftlinge am Vorabend in ihre Gewalt gebracht hatten, konnten das Gefängnis verlassen. Es handelte sich überwiegend um Angehörige der Häftlinge. (APA/dpa)