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Baierbrunn - Wer Haustiere hält, lebt in der Regel zufriedener, wird seltener und weniger schwer krank und anschließend auch schneller wieder gesund und braucht weniger Medikamente. Dies haben Studien von Ärzten und Sozialforschern ergeben, wie die Apothekenzeitschrift "Gesundheit" berichtet. Demnach lässt die bloße Anwesenheit eines vertrauten Tieres den Blutdruck und die Pulsrate sinken. Daraufhin weichen Stress und depressive Stimmungen. Im Gehirn werden Glückshormone freigesetzt, die das Wohlbefinden heben. Eine solche "Animal Assisted Therapy" (Tier gestützte Therapie) hilft dem Bericht zufolge zum Beispiel Rheuma-Patienten gleich mehrfach: Mit dem geliebten Vierbeiner an der Leine treten die Schmerzen in den arthritischen Gelenken in den Hintergrund. Steife Finger trainieren das Öffnen und Schließen unbewusst beim Streicheln des Tieres, und die dabei erfolgende Hormonausschüttung reduziert das Schmerzempfinden. Ein Haustier kann den Wissenschaftlern zufolge also zu einem besseren Lebensgefühl verhelfen, das den Verlauf einer Krankheit günstig beeinflusst. (APA/AP)