Wien - Gegen Ende März/Anfang April, beenden die Schlangen in unseren Breiten ihre Winterstarre und werden wieder aktiv. Obwohl ein Zusammentreffen selten vorkommt, gab die Nationalpark-Forstverwaltung Lobau einige Informationen über die scheuen Reptilien. Vor allem muss man keine Angst vor den Tieren haben: Alle vier in den Donau-Auen vorkommenden Schlangenarten, die Ringel-, die Würfel-, die Äskulap- und die Schlingnatter, zählen zur Familie der ungiftigen Nattern. Die Kreuzotter kommt hier nicht vor. Und selbst Giftschlangen würden bei rechtzeitigem Wahrnehmen eines Menschen immer flüchten. Das einzige Problem kann entstehen, weil Schlangen zubeißen, wenn sie überrascht werden. Daher sollte man auf den Wegen bleiben und, will man sich auf einer Lagerwiese niederlassen, mit den Füßen mehrmals fest aufstampfen, bevor man die Picknickdecke ausbreitet. Die Tiere spüren die Bodenerschütterung und können rechtzeitig davon kriechen; am Imbiss beteiligen wollen sie sich bestimmt nicht.(APA)