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Foto: Reuters/Salahudin
New York - Die Bevölkerung Afghanistans leidet nach Erkenntnis der Vereinten Nationen bisher nicht unter den seit Jänner verschärften UNO-Sanktionen. Ein Bericht von UNO-Generalsekretär Kofi Annan zur Lage in Afghanistan kommt zu dem Schluss, dass es seit Verhängung der zusätzlichen Embargos "keine bemerkbare zusätzliche" Erschwernis für die Menschen im Lande gebe. Der Weltsicherheitsrat erörterte den Bericht am Freitag mit dem Unter-Generalsekretär für Humanitäres, Kenzo Oshima. Danach stellte er in einer offiziellen Erklärung fest, dass die Hilfsaktionen für die Not leidende Bevölkerung in Afghanistan durch die neuen Sanktionen bisher nicht beeinträchtigt wurden. Der Sicherheitsrat verlangt von dem radikal-islamischen Taliban-Regime Afghanistans, den saudischen Terroristenführer Osama bin Laden auszuliefern und alle Lager von terroristischen Organisationen im Lande zu schließen. Bis diese Bedingungen erfüllt sind, verbietet der Rat über seine Sanktionen alle Flüge von und nach Afghanistan und hat alle UNO-Mitgliedsstaaten aufgefordert, mögliche Konten der Taliban in ihrem Land einzufrieren. (APA/dpa)