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Foto: Reuters/Downing
Washington - US-Außenminister Colin Powell hat dem mazedonischen Präsidenten Boris Trajkovski versichert, die NATO werde alles tun, um eine Ausweitung des Konfliktes auf dem Balkan zu verhindern. In einem Telefonat mit Trajkovski habe Powell der mazedonischen Regierung die Unterstützung Washingtons zugesichert. Zugleich habe er die Angriffe albanischer Extremisten im Nordwesten Mazedoniens verurteilt, sagte Außenamtssprecher Richard Boucher am Samstag in Washington. Powell habe am Samstag außerdem mit NATO-Generalsekretär George Robertson, dem NATO-Oberbefehlshaber für Europa, General Joseph Ralston, und dem EU-Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, telefoniert. Außerdem habe er mit Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und der nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice gesprochen. Die Konsultationen stehen vor dem Hintergrund von Klagen Trajkovskis, die NATO unternehme nicht genug, um eine Ausweitung des Konfliktes in Mazedonien zu verhindern. Boucher sagte, die dringlichen Bemühungen Powells zeigten, dass die Mobilisierung der NATO an Dynamik gewinne. (APA/dpa)