Die Mehrheitsbesitzer des bekannten IT-Newsdienstes "The Register" haben Mike Magee, einen der Mitbegründer der Seite gefeuert. In einem "Rauswurfschreiben" wurde ihm mitgeteilt, dass alle seine Zugänge gesperrt wurden, und dass er die Firmenräumlichkeiten nicht mehr betreten darf. Kritik unmöglich? Als Begründung wurde angeführt, dass es inakzeptabel sei, dass er in der Öffentlichkeit schlecht über "The Register" rede. Magee hatte zuvor in einem Posting auf Siliconinvestor beklagt, dass "The Register" zu einem "Vehicle of software" geworden wäre, mit dem er nicht mehr viel zu tun haben wolle. In einem Interview mit c't hat er noch zusätzlich angegeben, dass er schon seit eineinhalb Jahren systematisch von Führungsentscheidungen ausgegrenzt worden sei. Neue Zukunft Magee, der selbst noch 22,5 Prozent der Anteile an der Newssite besitzt, hat mittlerweile das Rauswurfschreiben öffentlich gemacht, und seinerseits eine neue Seite, die er "µ the Inquirer" nennt, auf die Beine gestellt. Er hat ebenso angekündigt trotz seines angegriffenen Gesundheitszustandes, er hatte erst vor kurzem einen Herzinfarkt erlitten, rechtlich gegen seinen Rauswurf vorgehen zu wollen. (red)