Weiter warten heißt es auf die Ergebnisse jenes Gutachtens, das als Planungsgrundlage für die weitere Entwicklung der österreichischen Radiolandschaft dienen soll. Nachdem im Herbst des Vorjahres die Deutsche Telekom mit der Expertise beauftragt wurde, ist mit einem Endbericht im Juni zu rechnen, hieß es aus dem Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Bereits im Juni 2000 wurde die Studie noch vom damaligen Minister Michael Schmid (FPÖ) ausgeschrieben. Die Erhebung soll die Rahmenbedingungen für die geplante bundesweite Privatradiokette darstellen, die im neuen Privatradiogesetz vorgesehen ist. Das Gesetz tritt bereits am 1. April in Kraft. Darüber hinaus soll das Gutachten Qualitätsverbesserungen für bestehende Radiosender ermöglichen. Spannend wird der Juni auch für zahlreiche Privatradiobetreiber: Bis 19. Juni 2001 müssen die neuen Lizenzen für jene Sender, die derzeit nur provisorisch zugelassenen sind, vergeben und zugestellt sein. Bewerbungsschluss für die Lizenzen ist der 20. April. Durchgeführt werden soll das Verfahren von der neuen, im Bundeskanzleramt angesiedelten Medienbehörde KommAustria. (APA)