Arbeitskampf in der OMV für diese Woche abgeblasen Gespräche zwischen Vorstand und Betriebsrat werden am Freitag fortgesetzt - Wien - Der drohende Arbeitskampf in der OMV wurde vorerst abgeblasen. Am Montag haben der OMV-Vorstand und der Zentralbetriebsrat bis in die Abendstunden verhandelt. Die Gespräche seien konstruktiv gewesen, so dass die für die laufende Woche geplanten Aktionen nicht stattfinden werden, hieß es aus der Metallergewerkschaft. Ein Ergebnis liege allerdings noch nicht auf dem Tisch, am kommenden Freitag gehen die Gespräche weiter. Zwischen Vorstand und Betriebsrat wurde zum Gang der Verhandlungen gestern Stillschweigen vereinbart. Es sickerte jedoch durch, dass die Gespräche "konkret, ordentlich und sozial gerecht" geführt würden. Der drohende Arbeitskampf sei "aufgeschoben aber nicht aufgehoben". Wie berichtet will der OMV-Vorstand das Gasgeschäft mit 204 Mitarbeitern in eine eigenständige Gesellschaft ausgliedern. Die Belegschaftsvertretung lehnt dies ab, da dieser Schritt zu einer kollektivvertraglichen Schlechterstellung führen würde. Streik-Komitees Am vergangenen Freitag wurden an zehn OMV-Standorten in Österreich Streik-Komitees gegründet. Am Montag schlossen sich diese zu eineer zentralen Aktionsgruppe zusammen. Den Vorsitz übernahm OMV-Betriebsrat und Vorsitzender der niederösterreichischen Metaller-Gewerkschaft Roland Sperk. Wären die Gespräche zwischen Betriebsrat und Vorstand am Montag endgültig gescheitert, hätten die Aktionen hätten in dieser Woche eine Reihe von Protestaktionen begonnen. (APA)