Die von der ÖIAG seit geraumer Zeit angestrebte Privatisierung des Dorotheums geht in die nächste Runde. In der Vorwoche entschied sich das Beraterkonsortium für eine Bank, die die Schritte des Unternehmens in die Privatisierung begleiten soll: Die Wahl fiel auf Warburg Investment Banking, London, eine Bank mit kunstsinnigem Hintergrund. "Wir sind bereit zum Verkauf", hatte Generaldirektor Alfred Karny zu Beginn des Jahres verlautbart. Vorher müssten die Restitutionszahlungen exakt geregelt werden, so Karny. (kron/dok/ DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28. 3. 2001) "Wir haben die Privatisierung des Dorotheums noch nicht angegangen", kommentierte ÖIAG Lutz Sperlich, Pressesprecher der staatlichen Industrieholding ÖIAG am Mittwoch obige Meldung: "Wir haben lediglich einen ersten Schritt in diese Richtung gesetzt, indem ein Berater ausgewählt wurde, diese Privatisierung mit uns vorzubereiten." (APA)