Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/Techt
Wien - Der Klubobmann der Wiener ÖVP, Johannes Prochaska, hält parteiinterne Gespräche über mögliche Funktionsaufteilungen zum jetzigen Zeitpunkt für verfrüht. "Über Funktionen sollte erst dann geredet werden, wenn klar ist, was wir in der künftigen Stadtpolitik für eine Rolle spielen", sagte Prochaska am Mittwoch auf Anfrage der APA. Prochaska wollte aus diesem Grund auch nicht näher auf die Frage seines weiteren Verbleibs an der Klubspitze oder Übernahme dieser Funktion durch Parteiobmann Bernhard Görg als VP-Oppositionsche eingehen. Prochaska nur so viel dazu: "Ich habe diese Funktion immer gerne ausgeübt." Zu den Gesprächen von Bürgermeister Michael Häupl (S) mit ÖVP und den Grünen über eine mögliche Einbindung beider Parteien in die Arbeit der künftigen SP-Stadtregierung äußerte sich Prochaska distanziert. "Ich lehne Gespräche grundsätzlich nicht ab. Eine Tür knallt man erst dann zu, wenn man sie vorher auf die Nase gekriegt hat. Aber wenn dem Bürgermeister nichts Gescheiteres einfällt als das, was ich bisher gehört habe, dann fällt das unter Scherz in der Fastenzeit." Prochaska erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die vor vielen Jahren für die ÖVP wenig erfolgreich ausgefallene Zeit als Koalitionspartner einer mit absoluter Mehrheit ausgestatteten SPÖ. (APA)