Wien/Göttingen - Eine neue Untersuchung aus Deutschland soll die Wirksamkeit einer umfassenden homöopathischen Therapie bei schwer erkrankten Hunden beweisen. Im Rahmen einer Feldstudie an der Universität Göttingen wurden 34 Hunde mit Brustkrebs nach einer Tumoroperation eineinhalb Monate lang mit homöopathischen Kombinationspräparaten behandelt. Die Therapie wirkte sich positiv auf Gesundheit und Überlebensrate der Hunde aus, wird Studienautorin Tanja Kurth in einer Aussendung der österreichischen Dr. Peithner KG (homöopathische Heilmittel) zitiert. Die Tiere würden länger als gewöhnlich leben, und es käme weniger oft zur Neubildung von Tumoren bzw. Metastasen, so die Studie. Die Überlebensrate nach einer Operation betrage nach Angaben in Fachliteratur für Hunde nach einem Jahr 63 Prozent, mit der homöopathischen Nachbehandlung sei sie auf knapp 74 Prozent angestiegen. Gleichzeitig bildeten sich nach der homöopathischen Therapie weniger so genannter Rezidive (neue Tumore an operierten Stellen, Anm.) bzw. Metastasen, erklärte Kurth. Diese waren in nur 24 Prozent der Fälle zu beobachten - normalerweise entstehen diese Rezidive in 49 Prozent der Fälle. (APA)