Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die Intention der vom Weisenrat vorgelegten Empfehlungen, den ORF in seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu stärken und ihn für den Wettbewerb mit privaten Fernsehsendern tauglich sowie in Inhalt und Form unverwechselbar zu machen. Eine ins Detail gehende inhaltliche Erörterung sei aber erst dann sinnvoll, wenn klar sei, welche Formulierungen konkret in den Entwurf der ORF-Gesetznovelle 2001 Eingang finden, heißt es in einer Aussendung. Dies gelte auch hinsichtlich der vorgeschlagenen Regelungen für Werbung und Sponsoring, die ebenso auf eine klare Unterscheidbarkeit der ORF-Sendungen gegenüber Sendungen kommerzieller Anbieter abzielen, betonte VÖZ-Präsident Max Dasch. Die dominierende Stellung, die der ORF auf dem österreichischen Werbemarkt hat, wird durch die vorgeschlagenen Regelungen laut VÖZ nicht beeinträchtigt. Es werde vielmehr sichergestellt, dass der ORF neben der Gebührenfinanzierung auch angemessene Werbeeinnahmen erzielen kann, um seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag gerecht werden zu können. (red)