London - Im Norden Chinas haben Forscher ein prähistorisches "Pompeji der Salamander" entdeckt: 500 versteinerte Amphibien, die bei einem Vulkanausbruch vor 150 Millionen Jahren starben. Wie die britische Fachzeitschrift "Nature" in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, fanden Ke-Qin Gao vom New Yorker Naturkundemuseum und Neil Shubin von der Universität Chicago das knapp zehn Quadratmeter große Salamandergrab in Fengshan in der nordchinesischen Provinz Hubei. Die im Lava-Gestein hervorragend erhaltenen Fossilien ermöglichten eine detailgenaue Rekonstruktion der Salamander aus dieser Epoche der Erdgeschichte, hieß es. Nach Angaben der Wissenschafter unterschieden sich die Zeitgenossen der Dinosaurier kaum von den heutigen Salamandern. "Der Körper der Salamander blieb im Wesentlichen die 150 Millionen Jahre lang stabil", wurden die beiden Wissenschaftler zitiert. Sie nannten ihren Fund "Sinerpeton fengshanensis" - "Das kriechende Tier von Fengshan".(APA)