Nairobi/Mogadischu - Mitarbeiter der Vereinten Nationen setzten am Donnerstag ihre intensiven Bemühungen zur Befreiung von vier in Somalia entführten Kollegen fort. Die Helfer aus Frankreich, Belgien und England blieben auch am dritten Tag nach der Geiselnahme in der Hauptstadt Mogadischu in der Hand eines Clanmilizen-Führers. Sie und fünf weitere internationale Helfer der Hilfsorganisation "Ärzte Ohne Grenzen" (MSF) und der UNO sowie ein somalischer Kollege waren am Dienstag auf dem MSF-Gelände überwältigt worden. Sechs von ihnen sind inzwischen wieder frei und ins Nachbarland Kenia geflogen. Neben zwei Spaniern und einer Französin der "Ärzte ohne Grenzen" sind es UNO-Mitarbeiter aus Großbritannien und den USA. Auch ein somalischer Kollege kam frei. (APA/dpa)