Wien - Die Sicherheitsanforderungen in einem Unternehmen werden immer größer; galt es früher nur, Räume und deren Inhalt vor physikalischen Zugriffen zu schützen, lauern durch die Internetanbindung auch immer mehr Gefahren im virtuellen Raum. Und zum Teil gehen die beiden Risiken sogar ineinander über: etwa wenn ein Einbrecher die Tür zu einem Büro nicht gewaltsam knackt, sondern über das Netz in den Steuerungscomputer eindringt und diesen dazu bringt, ganz offiziell die Eingangstür zu öffnen. Globalcore setzt deshalb mit seinen drei Tochtergesellschaften Eurosecure (ESS), Advanced Computer Solutions (ACS) und Office Center Albertgasse (OCA) auf vernetzte Sicherheit; Hightech-Türschlösser sind im Lösungsportfolio ebenso enthalten wie Firewalls und Zutrittskontrollsysteme. "Analoge und digitale Systeme werden miteinander verknüpft", schildert Alexander Wiesmüller, CEO von Globalcore, gegenüber dem S TANDARD . Der jüngste Hit des Unternehmens: eine "Biometrie-Säule", die Personen anhand ihres Gesichts erkennt und nur befugten Personen Zutritt gewährt. Noch muss der Benutzer eine Sekunde in die Kamera schauen, in Zukunft soll das System auch Leute im Vorbeigehen erkennen. (ufw, DER STANDARD, Printausgabe 30.3.2001)