Linz/Salzburg - Eine neuartige Operationsmethode zur Korrektur von O-Beinen nach Verletzungen präsentierte der Linzer Kniespezialist Milan-Alexander Toljan vom Sportmedizinischen Institut Linz kürzlich bei einem Treffen von internationalen Knochenspezialisten in Salzburg. Die Vorteile würden vor allem in der schnelleren Genesung und den geringeren Schmerzen nach der Operation liegen, so Toljan in seiner Bilanz aus 17 Operationen. Im Gegensatz zu traditionellen, oft sehr schmerzvollen und aufwendigen Knieoperationen erfolgt bei der neuen Methode die Korrektur des betroffenen Beines durch den Einsatz eines "Knochenkeils" in die Knochenrinde an der Knie-Innenseite: "Durch die neue Methode fällt der Begleitumstand, der bei herkömmlichen Operationsverfahren immer wieder auftrat, dass es zu einer Verkürzung des Beines kam, weg" Dadurch benötigt der Patient nach der Operation auch keinen Gipsverband mehr und kann bereits nach drei bis sechs Wochen das Kniegelenk wieder voll belasten. (APA)