Wien - Wären jetzt Bundespräsidenten-Wahlen, hätte Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) die besten Chancen. Das geht zumindest aus einer Umfrage des Fessel-GfK-Institutes, die im Auftrag der Tageszeitung "Die Presse" (Samstag-Ausgabe) durchgeführt wurde, hervor. Ihre härtesten Konkurrenten wären Nationalratspräsident Heinz Fischer (S) und am dritten Platz Grünen-Obmann Alexander Van der Bellen noch vor Ex-Kanzler Franz Vranitzky (S). Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) würde nur im Mittelfeld landen. Wer wäre für das Amt des Bundespräsidenten geeignet? 23,6 Prozent der Befragten nannten Ferrero-Waldner. Fischer folgt mit 17,9 Prozent, Van der Bellen könnte demnach mit 15,4 Prozent rechnen und Vranitzky mit 13,6 Prozent. Haider wurde nur von 7,4 Prozent genannt, er liegt damit aber noch vor seiner Parteikollegin und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. (APA)