Die Kreditkartengesellschaft American Express, die sich bereits mit ihrer "Online-Garantie" auf eCommerce-Nutzer eingeschossen hat, trimmt ihre neue Kreditkarte "Blue" in den USA nun vollständig für das Internet-Zeitalter. Neben dem traditionellen Magnetstreifen für den Einkauf im Handel wurde nun auch ein Smart Chip integriert, der persönliche Informationen wie Lieferadresse und weitere Kundeninformationen speichern kann.Kostenlose Software Bereits im November soll zu diesem Zweck eine kostenlose Software namens "American Express Online Wallet" zum Download angeboten werden. Hier können Karteninhaber selbst bestimmen, welche Informationen sie an die dem System angeschlossenen Internet-Shops automatisch weitergeben möchten, um den Bestellvorgang abzukürzen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Wenn ein Kunde dann einen Kauf über das Netz tätigen möchte, öffnet er seine elektronische Geldbörse mittels eines Smart Card-Lesegeräts, das die vorgespeicherten Informationen automatisch in das Bestellformular des Händlers einträgt. Die Öffnung der Geldbörse durch Dritte soll mittels weitgreifender Hard- und Software-Schutzmechanismen unmöglich gemacht werden, behauptet American Express. Service-Zentrum Unter http://www.americanexpress.com/blue soll in Kürze ein elektronisches Service-Zentrum bereitstehen. Dort können Rechnungen online abgeglichen, persönliche Börsennotizen abgerufen und Rentenpläne berechnet werden, so das Unternehmen. (internetworld)