Washington - Auf die Gefahren von Sabotageakten gegen Computer hat ein kalifornischer Ingenieur während der Fachmesse InfowarCon in Washington hingewiesen. David Schriner legte mit einer selbstgebastelten Hoch-Energie-Radio-Frequenz(HERF)-Waffe zwei PCs lahm. Die Waffe, die aus einem Parabol-Reflektor, einer Antenne, Zündspulen und einer Autobatterie besteht, erzeugt Radiostrahlen, die sensible Computerteile stören. Schriner wies laut US-Medienberichten von Freitag daraufhin, dass Terroristen eine solche HERF-Waffe mit Leichtigkeit nachbauen könnten. Der Ingenieur sieht darüber hinaus die Gefahr, dass feindliche Nationen Waffen entwickeln könnten, die in der Lage sind, flächendeckend alle elektronischen Geräte auszuschalten. Die Computer werden durch die Radiostrahlen zwar nicht zerstört, aber sie hören auf zu arbeiten und müssen neu gestartet werden. Bei Großrechnern kann dieser Prozess mehrere Minuten dauern. (APA/dpa)