Nach der Installation eines ersten WAP-Prototypen im Mai präsentiert max.mobil. in Kooperation mit Siemens Österreich nun im Rahmen der COM '99 die ersten Applikationen für diese Zukunftstechnologie. So bietet max.mobil. etwa die Möglichkeit, per Handy die Rufnummer eines max. Kunden über WAP (Wireless Application Protocol) aus dem max. Telefonbuch abzufragen. Zur Verfügung stehen außerdem Informationen wie die Kinoprogramme aller Bundesländer, aktuelle Wetternachrichten sowie eine Lokal- und Restaurant-Übersicht für Wien. Internet-Inhalte und -Dienstleistungen, die mittels WAP übertragen werden, müssen, um von den WAP-Handys verarbeitet werden zu können, in einer eigenen Beschreibungssprache - WML - zur Verfügung stehen. WML (Wireless Markup Language) ist, ähnlich dem HTML für "normale" Internet-Inhalte, die für das Handy optimierte Internet-Beschreibungssprache. Handy wird zum mobilen Multifunktionsterminal Für die max. Kunden werden die WAP-Anwendungen Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen. Bis dahin wird auch eine ausreichende Auswahl an WAP-fähigen Handys am Markt erhältlich sein. max.mobil. Geschäftsführer Dr. Georg Pölzl und Dr. Friedrich Radinger: "In Zukunft werden Internet-Inhalte sicher verstärkt sowohl im HTML-, als auch im WML-Format erstellt werden und somit auch für die mobile Nutzung per Handy ideal geeignet sein. Der Erfolg der über die reine Sprachtelefonie hinausgehenden Angebote ist sicher." Allein das SMS-Informationsservice max.mail.Quickinfo verzeichnet wöchentlich rund 200.000 Abfragen. Pölzl und Radinger: "Das Handy wird in Zukunft zum mobilen und persönlichen Multifunktionsterminal." (red)