Helmut Brandstätter, Programmgeschäftsführer und Chefredakteur von n-tv, hat seinen Vertrag um weitere vier Jahre verlängert. Die von ihm 1997 eingeleitete Programmreform hatte zu einer kontinuierlichen Steigerung der Einschaltquoten geführt. Heute schalten täglich 4,5 Millionen Zuschauer n-tv http://www.n-tv.de ein, was einem Marktanteil von 0,8 Prozent entspricht. Damit konnte n-tv seinen Marktanteil seit 1997 verdoppeln (1997: 2,79 Mio., 0,4 % MA). Mit Brandstätter wurde die Qualität des Programmes deutlich verbessert. Auch wirtschaftlich konnte n-tv zulegen. Im ersten Halbjahr 1999 hatte n-tv seine Werbeeinnahmen um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert, während der gesamte Fernsehmarkt nur sechs Prozent zulegen konnte. Im Mai 1999 ging n-tv online ans Netz und mit n-tv Services ist der Sender u.a. im Business-TV erfolgreich. Am 27. September startet der Chefredakteur eine weitere Stufe seiner Programmreform u.a. das erste umfassende Nachrichten-Magazin, das es im deutschen Fernsehens werktags um 18.00 Uhr gibt. In der Sendung "18 Uhr" führen ein Nachrichten- und ein Wirtschaftsjournalist gemeinsam durch das Programm. Brandstätter: "Bei der täglichen Informationsfülle sind die Zuschauer nicht nur an Nachrichten interessiert, sondern auch an der Einordnung der Ereignisse. In unserer neuen Sendung erklären wir deshalb künftig, welche Auswirkungen zum Beispiel eine politische Nachricht auf die Wirtschaft haben kann." (pte)