"Die Beseitigung der Probleme in Österreich hat für uns höchste Priorität", sagt Ulrich Neuert, der Geschäftsführer des Internet-Providers Chello , im Gespräch mit dem Webstandard. Chello-Österreich ist um Schadensbegrenzung bemüht. Kein Wunder, denn der Breitband-Anbieter kämpft zur Zeit mit großen Problemen. Die vergangenen Wochen "bescherte" rund 80 Prozent der UserInnen im Raum Wien u.a. eine unfreiwillige 15-Stunden-Internet-Absenz, zudem verschwinden E-Mails oder kommen bei falschen Adressen an. Und als Draufgabe ist auch der "Helpdesk" nur äußerst schwer zu kontaktieren. KundInnen sind extrem sauer - von "Sauhaufen Telekabel" ist in der Newsgroup telekabel.internet die Rede, der Webstandard berichtete . Neuert betont, er "versteht 'seine' Kunden", denn er wisse, wie lästig Ausfälle sein können. Die Ursache der Troubles sieht der Chello-Chef in der unglaublich schnell wachsenden Chello-Community. Das sei eigentlich ein "schönes Problem", aber nur für das Unternehmen. "Darum bauen wir unsere Kapazitäten in Österreich aus" und "verstärken die Serviceabteilung". Die Performance-Troubles sollten ausgeräumt sein, auch der E-Mail-Verkehr sollte bald problemlos funktionieren.(sum/sb)