Wien - Die Aktien des angeschlagenen Buch- und Medienhandelskonzerns Libro zeigten sich am Mittwoch sehr volatil. Nach einem Kursplus von über sechs Prozent am Morgen stürzten die Titel im Verlauf kurzfristig mehr als 13 Prozent ab. Aktuell tendierten die Papiere um 3,92 Prozent schwächer bei 4,90 Euro. Der Umsatz belief sich auf 106.963 Stück. Händler führten Gewinnmitnahmen nach den starken Kursgewinnen der letzten Tage zur Begründung für den Abschlag an.

"Finger weg"

Am Parkett wurden Stimmen über einen Kauf im Ausmaß von lediglich einem Euro je Aktie laut. Ein Marktteilnehmer erklärte dazu: "Mit den Schulden drin ist die Firma insolvent. Von der Höhe des Schuldennachlasses hängt die Höhe des Angebotes ab." Im Falle einer Insolvenz wäre eine Aktie gleich null Euro wert. In jedem Fall raten Experten derzeit, die Finger von dem Papier zu lassen, die Aktie schieße zwar hinauf, aber das sei "das reinste Hasardieren". (APA)