Graz - Zu einer Bluttat ist es Montagfrüh an einer Bushaltestelle in St. Martin am Grimming, im Bezirk Liezen, gekommen: Ein 48-jähriger Mann lauerte einem 13 Jahre alten Mädchen auf stach es mit einem Messer nieder. Das Mädchen erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein Motiv gibt es nicht, die Exekutive geht davon aus, dass der - gefasste - Täter geistesgestört ist. Die Tat Nach Angaben der Gendarmerie hat der Täter dem Mädchen kurz nach 7 Uhr früh bei einem an der B320 im Ortseil Krottendorf gelegenen Buswartehäuschen aufgelauert. Ohne ersichtlichen Grund verfolgte und attackierte der Mann die 13-jährige Maria G. und rammte ihr die Klinge eines militärischen Multifunktionsmessers drei Mal in die Brust. Verfolgung der blutenden Opfers Das Mädchen schleppte sich zu einem nahe gelegenen Gasthaus, das geschlossen hatte. Dabei wurde es vom Täter weiter verfolgt und mit dem Kopf durch die Verglasung der Eingangstür gestoßen. Durch die Schreie des Opfers wurden schließlich Hausbewohner aufmerksam und leisteten Hilfe. Der Täter verließ unterdessen - laut Gendarmerie ohne Hast - zu Fuß den Tatort. Er wurde eine halbe Stunde später aufgegriffen und festgenommen. Ins Krankenhaus Maria G. wurde schwerstens verletzt und ins LKH Schladming und dann weiter ins Krankenhaus Salzburg gebracht. Eine genaue Diagnose lag zunächst noch nicht vor, doch soll der Blutverlust des Opfers beträchtlich gewesen sein. Die ermittelnden Beamten gehen davon aus, dass es sich bei dem Gefassten um einen geistesgestörten Täter handelt. Es gebe keinen Hinweis auf ein Motiv und aus seinem Vorgehen sei eine abnorme Verhaltensstruktur zu schließen. Er habe das Mädchen "einfach umbringen" wollen, habe er in seiner ersten Einvernahme gesagt. (APA)