Houston - Im US-Bundesstaat Texas sind am Montag die vor dem Tropensturm Allison geflüchteten Menschen nach Houston zurückgekehrt. Der Wasserstand in den Buchten und des Flusses San Jacinto sei wieder zurückgegangen, sagte Bürgermeister Lee Brown. Man beginne nun, den Menschen bei ihrer Rückkehr zu helfen. Mindestens 20 Menschen sind in den Fluten ums Leben gekommen. Die Schäden in der Millionenstadt belaufen sich nach offiziellen Angaben auf rund eine Milliarde Dollar (1,177 Mrd. Euro/16,2 Mrd. S) . Die Stadt flaggte halbmast. Der Sturm zog über den Golf von Mexiko weiter und dann abgeschwächt über Teile der Staaten Mississippi, Alabama und Florida. "Das ist eine der größten Katastrophen, die diese Gegend je getroffen hat", sagte Brown. Houston stand am Wochenende praktisch vollständig unter Wasser. Mehr als 20.000 Häuser waren überschwemmt. Teilweise reichte das Wasser bis zu den Dächern der Häuser. Im benachbarten Louisiana standen rund 3.500 Häuser unter Wasser. US-Präsident George W. Bush erklärte 28 Bezirke in seinem Heimatstaat Texas und zehn Bezirke in Louisiana zum Katastrophengebiet. (APA/Reuters)