Wien - Der junge deutsche Pianist Oliver Kern, bereits Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, holte sich gestern auch beim 11. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb in Wien den ersten Preis. Der Österreicher Christopher Hinterhuber wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Er studiert seit 1991 an der Wiener Musik-Uni. Darüber hinaus erhielt er als bestplazierter österreichischer Teilnehmer den Klemens Kramert-Preis in Höhe von 20.000 Schilling, gestiftet von der Wiener Beethoven-Gesellschaft. Der Internationale Beethoven Klavierwettbewerb Wien ist der älteste internationale Musikwettbewerb Österreichs und steht jungen Pianistinnen und Pianisten im Alter zwischen 17 und 32 Jahren offen. Heuer traten 248 TeilnehmerInnen aus 40 Nationen zu internationalen Auditions in Tokio, New York, London, Paris, Bonn, Helsinki und Wien an, von denen sich 34 KandidatInnen schließlich für die vom 3. bis 13. Juni in Wien abgehaltene Endrunde qualifizierten. Zu den bisherigen Siegern zählen u.a. Rudolf Buchbinder (1967) und Stefan Vladar (1985). Der Preis ist vor allem mit einem Bösendorferflügel Modell 200 dotiert. Außerdem werden dem Sieger auch Konzertauftritte bei den Oberösterreichischen Stiftskonzerten und beim Carinthischen Sommer verschafft. Auch Konzerte mit den Wiener Symphonikern und in der Gesellschaft der Musikfreunde sind vorgesehen. (APA)