Wien - Es sei eine Auszeichnung für Österreich und endlich eine Bestätigung, dass die vorbeugenden Entscheidungen Wiens richtig waren - so reagierte der für Gesundheit und Konsumentenschutz verantwortliche Minister Herbert Haupt (FP) am Freitag auf die Entscheidung der EU, wonach die Alpenrepublik sowie Schweden und Finnland ab 1. Juli nicht mehr Flächen deckende BSE-Tests an gesunden Rindern durchführen müssen. Laut EU-Veterinärausschuss müssen nur mehr jährlich 10.000 Rinder nach einem Zufallsprinzip untersucht werden. Risikotiere, die entweder auf Bauernhöfen verenden, Krankheitssymptome zeigen oder notgeschlachtet werden, werden dafür ab 1. Juli schon ab einem Alter von 24 Monaten getestet statt wie bisher ab 30. Risikofälle werden weiter ausnahmslos getestet Haupt begrüßte diese "Erleichterung", kündigte aber an, dass alle Not-, Krank-, Transit- oder Importschlachtungen weiterhin auf BSE untersucht würden. Für die anderen vorgeschriebenen Untersuchungen an gesunden Tieren würde ein "ausgeklügeltes statistisches System" ausgearbeitet. (APA)