Hamburg - Der japanische Konzern Olympus will in Europa schon bald mehr digitale als herkömmliche analoge Kameras verkaufen. "Bei unserem Umsatz ist das Verhältnis von digitaler zu analoger Fototechnik schon 50:50, doch bei den Stückzahlen liegen die analogen Kameras noch weit vorn, weil sie preisgünstiger sind", sagte der Chef von Olympus Europa, Werner Teuffel, am Mittwoch in Hamburg. Das werde sich ändern. So bringe sein Unternehmen eine Digitalkamera mit 1,3 Millionen Pixeln auf den Markt, die für den Endverbraucher rund 700 DM kosten werde. Teuffel sieht jedoch nicht, dass die analoge Technik vollständig von digitalen Kameras abgelöst wird. "Wir investieren nach wie vor erheblich in die Forschung und Entwicklung analoger Kamerasysteme und werden regelmäßig neue Modelle auf den Markt bringen", sagte er. (APA/dpa)