Für AutofahrerInnen könnte bald ein Albtraum wahr werden: Nicht in eine Radarfalle getappt zu sein, und trotzdem eine Strafe für zu schnelles Fahren bekommen. Möglich wird dies durch das Tracking-System der Handys, die die genaue Position des Besitzers feststellen können. Im Moment ist die Technologie dafür zwar noch zu ungenau, zukünftige Technologien werden aber eine wahrhaft punktgenaue Ortung zulassen – und damit auch für Geschwindigkeitsmessungen tauglich sein. Ausblick in die Zukunft Eine kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Zustände lässt das Global Positioning System (GPS) zu, mit dem solch genaue Messungen bereits möglich sind. Das System wird schon seit Mitte der 90er-Jahre von vielen Autoverleihfirmen eingesetzt, um KundInnen den richtigen Weg zu weisen, oder auch um gestohlene Autos zu lokalisieren. Mittlerweile beginnen die Firmen aber GPS für ganz andere Aufgaben zu benutzen: So staunte ein Kunde in den USA nicht schlecht als er auf der Abrechnung seiner Verleihfirma nicht nur die Leihgebühren sondern zusätzlich noch $450 (immerhin ca. 7.200 Schilling) für dreimalige Geschwindigkeitsübertretung aufgebrummt bekam. Der Kunde hat den Autoverleiher mittlerweile verklagt, ob er damit allerdings erfolgreich sein wird, ist fraglich, führt das Unternehmen die Verwendung von GPS um KundInnen für "gefährliches Fahren" zu bestrafen in seinen Geschäftsbedingungen. (red)