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Wenn es nach der Meinung vieler Computer-Experten geht werden schon bald Fingerabdrücke und Gesichts-Scanner die bekannten PIN-Nummern ersetzen. Noch sind diese Systeme zu teuer, doch "Wir werden von der Faulheit der Menschen profitieren, die lieber die Hand auf einen Sensor legen, als sich Geheimnummern zu merken", faste ein Spezialist des Fraunhofer-Instituts die momentane Situation zusammen. Systeme sind noch viel zu teuer Noch sind dieses, sogenannten "Biometrie"-Systeme viel zu teuer, doch neue Innovationen und billigere Herstellungsverfahren könnten dieser Technologie schon bald zum Durchbruch verhelfen. Experten warnten anlässlich eines Symposiums zu diesem Thema vor einem übereilten Einsatz der Technologie. Nur wenn das System einfach zu bedienen und sicher ist wird es von den Konsumenten angenommen werden, waren sich die Fachleute einig. Handy um 2000 Schilling teurer Ein Handy, das mit einem Fingerabdruckscan, zur eindeutigen Benutzeridentifizierung, ausgerüstet wäre, würde rund 2000 Schilling mehr kosten. Diese Preisdifferenz ließe sich allerdings nach der Meinung der Experten nicht auf dem Markt durchsetzen. Gute Chancen für "Intelligente Autos und Häuser" Anders beurteilen die Fachleute den Einsatz von "Biometrie"-Technologie in Autos und Häusern. Diese Produkte liegen in einer anderen Preisklasse als Handys und PDAs und so würden die Mehrkosten für die Technologie nicht so ins Gewicht fallen. Schon jetzt arbeiten Forscher an einem Auto, dass sich per Fingerabdruck öffnen lässt und sich automatisch auf die Bedürfnisse des jeweiligen Fahrers einstellt. Noch sind allerdings einige Details zu klären: So würde ein Auto mit Gesichts-Scan nur einer Person die Benützung gestatten. Mechaniker oder Freunde könnten das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen. Das Haus das mitdenkt Auch bei Häusern würden biometrische Innovationen für einen reibungslosen und vereinfachten Tagesablauf sorgen können. Bei Verlassen des Hauses würden automatisch die Fenster geschlossen und Maschinen abgestellt. Kinder könnten dann nicht selbstständig den Ofen oder das Fernsehen nutzen. Bei älteren Personen würde der Augen-Scan gleich einen aktuellen Befund an den Hausarzt weiterleiten können. Die Experten schätzen die zusätzlichen Kosten für den Einbau einer "Biometrie"-Infrastruktur in einem Einfamilienhaus auf etwa 200.000 Schilling. (red)