Hannover - Das war das Aus für 5.000 neue Arbeitsplätze bei VW: Die Verhandlungen zwischen IG Metall und dem Wolfsburger Unternehmen über das Pilot-Tarifprojekt 5.000 mal 5.000 sind am Montagabend in Hannover gescheitert. Deshalb gerieten Gewerkschaft und ihr Vorsitzender Klaus Zwickel in die Kritik. Dagegen attackierte Zwickel die VW-Führung, die "den Hals nicht voll genug bekommen" habe. Der VW-Betriebsrat bemühte sich um Schadensbegrenzung. Der geplante Minivan müsse trotzdem in Wolfsburg gebaut werden, forderte der Betriebsratsvorsitzende Klaus Volkert. Die Verhandlungen um das neue Modell und die damit verbundene Schaffung von bis zu 5.000 Arbeitsplätzen an den VW-Standorten Wolfsburg und Hannover waren am späten Abend in der sechsten Runde gescheitert. Die Gewerkschaft lehnte die vorgeschlagenen durchschnittlich 42,5 Wochenstunden für Arbeitszeit und Qualifikation ab. Außerdem liege die Bezahlung unter dem Flächentarifvertrag. VW bedauerte, dass die IG Metall das Modell aus Programmentgelt von 5.000 DM (2.556 Euro/35.178 S) plus Ergebnisbeteiligung sowie flexibler und eigenverantwortlicher Arbeitsplanung nicht habe akzeptieren wollen. (APA)