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Foto: APA/Artinger
Wien - Noch ist nicht fix, ob der AUA-Vorstand neu ausgeschrieben wird - die Aufsichtsratssitzung ist noch im Gang. Zumindest aus Sicht der Headhunter wäre die Suche nach einem neuen Vorstand für eine Fluggesellschaft wie die AUA kein besonderes Problem. Die AUA habe in der Branche international einen sehr guten Ruf, sagte ein Headhunter im Gespräch. An Interessenten für einen Platz im AUA-Cockpit dürfte es daher international nicht fehlen, so seine Einschätzung. Die Aufsichtsratssitzung der AUA, in der über eine vorzeitige Ablöse des derzeitigen AUA-Vorstandes sowie über eine Neuausschreibung dieser Position beraten wird, ist zur Stunde noch im Gange. Experten zufolge würde eine Suche nach einem neuen - voraussichtlichen vierköpfigen - Vorstand etwa drei bis vier Monate in Anspruch nehmen. Voraussichtlich im September würden den Auftraggebern die entsprechenden Kandidaten vorgestellt werden. Zu erwarten ist, dass für jede ausgeschriebene Position mindestens zwei bis drei Kandidaten von innerhalb bzw. außerhalb des Unternehmens vorgeschlagen werden. So genannte Konkurrenzklauseln dürften dabei den Experten zufolge kein wirkliches Problem darstellen: Solche Bestimmungen betreffend Kündigungsfristen und ähnlichem seien höchst unterschiedlich und ließen sich in vielen Fällen "entsprechend regeln". (APA)