Wien - Telefonieren könnte in der Zukunft beim teuren Peak-Tarif in der Geschäftszeit (8 bis 18 Uhr) noch billiger werden. Vorausgesetzt, die Telefonanbieter geben jene Preisvorteile an den Konsumenten weiter, die durch die Tarifsenkung der Zusammenschaltungsentgelte von der Telekom Control Kommission zugestanden wurde. Die auf der Basis der Zusammenschaltung zwischen der Telekom Austria und den alternativen Telekomfirmen berechneten Tarife gelten vom 1. April 2001 bis zum 30. Juni 2002. Die wesentliche Änderung betrifft zwei Tarife: Senkung der lokalen Vermittlung in der Geschäftszeit von 0,14 S auf 0,125 S sowie den Regionaltarif von 0,21 S auf 0,191 S. Der Freizeittarif bleibt hingegen gleich (0,07 S lokal bzw. 0,12 S regional). Für die regionale Terminierung wurden die Tarife in der Geschäftszeit von 0,210 S auf 0,191 S reduziert, die Freizeittarife von 0,100 S bleiben unverändert. Die nationale Terminierung bleibe ebenfalls mit 0,31 S (Geschäftszeit) und 0,12 S (Freizeit) ebenfalls gleich. Erhöht wurde der Tarif bei Gesprächen über nicht direkt zusammengeschaltete Netze, beispielsweise bei der Vermittlung von zwei nicht verbundenen Netzbetreibern. Der nationale Transittarif wurde von 0,07 S auf 0,085 S (Peak-Zeit) sowie 0,04 S auf 0,085 S in der Freizeit erhöht. (jake, DER STANDARD, Printausgabe 28.6.2001)