New Orleans - Die Lebensmittelindustrie hat auf einer Jahrestagung der Lebensmittelwissenschaftler in New Orleans, Louisiana, neue Verfahren vorgestellt, um Nahrungsmittelvergiftungen durch Bakterien zu vermeiden. Spezielle Substanzen, die in Zwetschken enthalten sind, können E. coli-Bakterien im Rindfleisch zerstören und eine kombinierte Zimt-Kohlendioxid Behandlung von Apfelsaft kann ebenfalls E. coli-Bakterien abtöten, so die neuesten Erkenntnisse. Zudem könnten technisch aufwendigere Verfahren etwa mit einer Hochdruck-Behandlung der Nahrungsmittel oder durch Laserbestrahlung bald zur Bakterienbehandlung eingesetzt werden. Laut Carol T. Foreman von der Consumer Federation of America sind die neuen Methoden eine Antwort auf die steigende Nachfrage: Denn die Industrie verarbeite die Lebensmittel unterschiedlich und es entstehen immer mehr gesetzliche Reinheitsauflagen, so dass die Konzerne gezwungen sind neue Wege zu suchen. Immer mehr im Kommen sind auch Bakterienbehandlungen mit radioaktiver Strahlung. Hitzeschock- und Hochdruckbehandlungen sind ebenfalls in der Entwicklung. Doch auch einfache Konservierungsverfahren wie etwa das Einlegen in Salz, das seit dem Altertum praktiziert wird, sind immer noch gefragt, so die Forscher. (pte)