Die "Steirische Wochenpost", eine Parteizeitung der ÖVP, stellt vorrübergehend ihren Betrieb ein: Mit Ende Juni wurden alle 13 Mitarbeiter gekündigt. Im Herbst soll es einen Neubeginn mit einem überarbeiteten Konzept geben. "Wir wollen ein Printmedium machen, das aber auch stark mit dem neuen Medium Internet verschränkt ist", erklärte ÖVP-Landesgeschäftsführer Andreas Schnider. Finanzielle Probleme Nach der Einstellung der SPÖ-Parteizeitung "Neue Zeit" kämpft jetzt auch die "Steirische Wochenpost" mit finanziellen Problemen. Auch hier führte der Wegfall der Presseförderung dazu, dass der Betrieb vorerst eingestellt wird. Die Mitarbeiter wurden alle gekündigt, werden aber laut Schnider entweder innerhalb der Partei weiterarbeiten bzw. in das neue Redaktionsteam übernommen. Ab 1. Oktober soll die Zeitung dann in neuer Form erscheinen. Das neue Produkt soll nach Angaben von Schnider stark mit dem Internet verknüpft sein. Die "Steirische Wochenpost" gehörte seit 1991 einem Verein und wurde zuletzt von 131.000 Mitgliedern bezogen. (APA)