Genua - Im Streit um die geplanten Proteste beim bevorstehenden G-8-Gipfel in Genua haben die Globalisierungsgegner am Samstag eine Vereinbarung mit der italienischen Polizei erzielt. Nach sechsstündigen Verhandlungen mit Polizeichef Gianni De Gennaro verkündete die Dachorganisation der Globalisierungsgegner, die Gruppe Sozialforum Genua, sie hätten Erleichterungen bei der Anfahrt nach Genua erreicht. So solle eine wichtige Zufahrtstraße und möglicherweise auch der Bahnhof der italienischen Hafenstadt geöffnet bleiben, teilten die Gruppe mit, die sich zufrieden über die Abmachung äußerte. Zudem sollen die Demonstranten Zugang zu Schulen, Stadien und Sportfeldern bekommen. Aus Sorge vor ähnlichen Krawallen wie beim EU-Gipfel in Göteborg wollten die Behörden derart strenge Sicherheitsvorkehrungen treffen, dass es den Demonstranten kaum möglich gewesen wäre, ihren Protest zu äußern. Der Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russlands soll vom 20. bis 22. Juli stattfinden. (APA/AP)