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Foto: Reuters/ MIAN KHURSHEED
Huesca - Nach heftigen Gewitterstürmen in Spanien und Frankreich haben Rettungskräfte rund 1.000 Camper und Bewohner der betroffenen Gebiete in Sicherheit gebracht. In den spanischen Pyrenäen wurden mehr als 700 Bewohner von Zeltplätzen, darunter viele Kinder- und Jugendgruppen, in Turnhallen einquartiert. In Südfrankreich waren mehr als 300 Urlauber und Ortsansässige betroffen. Gewitterstürme hatten in dem Dorf Vayrac bei Cahors zwei Zuflüsse der Dordogne stark über die Ufer treten lassen. Zwei Campingplätze und ein Feriendorf wurden geräumt. Für die Evakuierung wurden zehn Boote eingesetzt. Die autonome Regierung der spanischen Region Aragon ordnete am Donnerstag wegen der Gefahr von Überschwemmungen die einstweilige Schließung aller Campingplätze in der betroffenen Gegend in der Provinz Huesca an. Eine Gruppe von 20 Ausflüglern war zeitweise vermisst worden, wurde aber später in einer Berghütte unversehrt gefunden. Das Unwetter löste Erdrutsche aus und machte Straßen unpassierbar. Vor fünf Jahren war in der Region nach einem Unwetter ein ganzer Campingplatz von Schlammfluten fortgeschwemmt worden. 87 Menschen kamen damals ums Leben. (APA/dpa)