Lima/Straßburg - Zwei Wochen nach dem schweren Beben im Süden Perus ist die Region am Samstag erneut von Erdstößen erschüttert worden. Wie das lokale Erdbebeninstitut mitteilte, wurde jedoch niemand verletzt. Wände stürzten ein und die Bevölkerung rannte in Panik auf die Straße. Nach Angaben des Erdbebenbeobachtungszentrums in Straßburg lag das Epizentrum in der Nähe der Küste. Die peruanischen Behörden gaben die Stärke des Bebens mit 5,5 auf der Richterskala an, das Straßburger Zentrum maß eine Stärke von 6,0 auf der Richterskala. Erst Ende Juni hatte ein Beben der Stärke 7,9 auf der Richterskala Peru erschüttert. Dabei wurden mehr als 100 Menschen getötet. Mehr als tausend wurden verletzt, über 40.000 Wohnungen beschädigt. Wissenschafter warnten danach vor einem noch größeren Beben im Süden Perus und im Norden Chiles. (APA/AP)