McAlester - Ein Krankenhaus im US-Staat Oklahoma hat die Lieferung von Giftcocktails für Hinrichtungen im Staatsgefängnis gestoppt. Grund dafür war eine entsprechende Aufforderung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Ein Behördensprecher kündigte an, das Gefängnis werde sich nun nach einem anderen Lieferanten umsehen. Die nächste Hinrichtung, die für den 17. Juli angesetzt ist, sei nicht in Gefahr, sagte Justizsprecher Jerry Massie. Ein Sprecher des Krankenhauses in McAlester begründete den Stopp der Lieferung damit, die Hilfe bei der Ausführung der Todesstrafe stehe nicht im Einklang mit dem Auftrag eines städtischen Krankenhauses. In Oklahoma sind in diesem Jahr 13 Menschen hingerichtet worden. (APA/AP)