Wien - Europa stehe im Internet-Werbemarkt erst am Anfang. So würden österreichische Unternehmen lediglich 0,5 Prozent des Werbebudgets in Online-Werbung investieren. Ein Grund für den schwachen Markt sei das Sterben der New-Economy-Unternehmen während der Dot.com-Krise. Aber auch die Telekombranche verhalte sich eher vorsichtig bei Investitionen. Um die Situation zu verbessern, sei "noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten". Dafür müssten die Messinstrumente für Online-Werbung bekannter gemacht werden.AdLINK verbilligt Online-Werbung Der Werbevermarkter AdLINK AG will zusammen mit den Partnern der ehemaligen Austria-Online Gruppe, die das Unternehmen im vergangenen Jahr von der Austria.Com Gruppe übernommen hat, die Preise für Banner-Werbung um bis zu 40 Prozent senken. "Durch unser Online-Werbenetzwerk können wir unseren Kunden den Zugang zu den image- und reichweitenstarken Websites bieten", sagte Franz Renkin, Geschäftsführer von AdLINK, heute bei einer Pressekonferenz in Wien. Ziel sei es, eine effektivere und kostengünstigere Online-Werbemöglichkeit zu offerieren. "Wir machen die Tore auf", so Renkin. Das von namhaften Instituten prognostizierte Wachstum des Marktes sei unterdessen nicht eingetroffen. Habe man für 2001 "300 Mill. S und mehr" vorausgesagt, schätzt Renkin den Markt auf maximal 200 Mill. S (Vorjahr: 130 Mill. S). Dennoch sei Online-Werbung "kein totes Geschäft, ganz im Gegenteil". Zu den an dieser Aktion beteiligten Portalen gehören unter anderem Austria.com, Salzburg.com, Tirol.com, Vienna Online und "Die Presse". Die AdLINK Internet Media AG ist seit 1996 im Bereich der Online-Werbevermarktung tätig und hat laut eigenen Angaben ein Platzierungsnetzwerk von 550 Sites, die eine Milliarde Page-Impressions pro Monat erzielen. (APA)