Salzburg - Neun Verletzte - das ist die Bilanz eines missglückten Überholmanövers, das am Dienstag Nachmittag im Gemeindegebiet Großarl (Pongau) mit dem Zusammenstoß zweier VW-Busse endete. Ein 40-jähriger deutscher Urlauber wollte mit seinem Kleinbus in einer leichten Rechtskurve einen Traktor samt Anhänger überholen und prallte gegen den entgegenkommenden VW-Bus eines 24-jährigen Großarler Heizungsmonteurs. Dabei wurden sowohl der Großarler als auch der Deutsche, dessen 19-jährige schwangere deutsche Beifahrerin sowie sechs im Fonds des Urlaubers befindliche Kinder unbestimmten Grades verletzt, wie die Gendarmerie Dienstag Abend auf Anfrage erklärte. Der Deutsche hatte sich ersten Angaben zufolge verschalten, wodurch der Motor an Leistung verlor und sich der Überholvorgang entsprechend "verzögert" gestaltete. Zum Glück für die Buslenker bekam der Traktorfahrer die "Panne" mit, trat auf die Bremse und ermöglichte dem deutschen Bus ein Ausweichen. Gänzlich verhindern ließ sich der Zusammenstoß zwar nicht, doch wurde zumindest kein "Frontaler" daraus. Ergebnis der Kollision: Der deutsche VW-Bus geriet zuerst ins Schleudern und dann auf das linke Fahrbahnbankett, kippte in der Folge um und landete in einer Wiese. Der Großarler Kleinbus krachte trotz Notbremsung gegen die rechte Bodenleitschiene und wurde immerhin 20 Meter durch die Luft geschleudert, eher er auf der linken Wagenseite in der Großarler Ache liegen blieb. Die genaue Identität der Unfallopfer sowie der Grad ihrer Verletzungen war Dienstag Abend noch nicht bekannt. (APA)