Wien - "Apothekensubstitution" lautet ein neuer Vorschlag für Einsparungen im Gesundheitswesen. Damit könnten Apotheker dem Patienten ein anderes, billigeres Medikament aushändigen, als der Arzt verschrieben hat. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist das in Österreich zwar noch verboten, ein entsprechender Vorschlag liegt aber bereits im Gesundheitsministerium. "Substitution ist einer unserer Lösungsansätze, wie wir im Gesundheitswesen Kosten einsparen könnten, ein entsprechender Bericht befindet sich bereits im Gesundheitsministerium", erklärte Peter Wieninger, Abteilungsleiter für Heilmittel im Hauptverband der Sozialversicherungsträger in der Mittwoch-Ausgabe der "Presse". Die damit eingesparten Medikamentenkosten belaufen sich auf geschätzte 200 bis 300 Millionen Schilling jährlich. Eingespart werden könnte konkret mit Generika, also mit Medikamenten, die nach dem Freiwerden des Patents in identer Qualität, aber zu niedrigeren Preisen angeboten werden. (APA)