Der Fächerblattbaum oder Ginkgo ist eine ganz besondere Pflanze, denn er ist weder ein Nadel- noch ein Laubbaum und gehört zu den ältesten Bäume der Erde. Im 18. Jahrhundert wurde er erstmals in den Wiener Parks angepflanzt. Gerade durch seine Widerstandsfähigkeit besonders gegenüber Autoabgasen eignet er sich hervorragend für die Bepflanzung von Großstädten. In New York gehört er zu den am häufigsten gepflanzten Arten entlang den Straßen von Manhattan. Stirbt ein Baum, so wird er systematisch durch einen Ginkgo ersetzt.

Die chinesische Medizin verwendet die Ginkgo-Blätter als Wundpflaster und als Heiltee hauptsächlich gegen Asthma, Bronchitis und Hautunreinheiten eingesetzt. Der Pflanzenextrakt aus Gingko biloba wird heute immer häufiger für die bessere Durchblutung vor allem des Gehirns und gegen Arteriosklerose eingenommen. Der Leistungsabfall des Gehirns wird nachweislich vermindert.

In seiner ostasiatischen Heimat werden die sogenannten Ginkgonüsse als Delikatesse geschätzt.