Bukarest - Rund ein Zehntel der rumänischen Flüsse ist extrem verschmutzt. Die Gewässer bieten Fischen keinen Lebensraum mehr. Das Wasser in 44 Prozent der Flüsse ist nicht mehr für die Trinkwasserversorgung geeignet. Das gab das Umweltministerium in Bukarest am Mittwoch in einem Lagebericht für das Jahr 2000 bekannt. Im vergangenen Jahr habe es landesweit insgesamt 855 Störfälle in Industriebetrieben gegeben, die zu Umweltverschmutzungen geführt hätten. In den meisten Fällen habe es jedoch keine schwerwiegenden Folgen gegeben, hieß es. Meistens seien Sicherheitsvorschriften nicht beachtet oder veraltete, abgenutzte technische Anlagen verwendet worden. (APA/dpa)