Genua - Globalisierungsgegner haben für den Auftakt des G8-Gipfels in Genua am 20. Juli zu Gewalt aufgerufen. Das "Genua-Sozialforum" (GSF), ein Verband von rund tausend Nicht-Regierungsorganisationen, habe beschlossen, die um den Tagungsort ausgerufene Sperrzone zu "befreien", sagte ein GSF-Sprecher in Genua. Eine Kundgebung am zweiten Gipfeltag solle hingegen "friedlich und ohne direkte Aktionen" verlaufen, fügte er hinzu. Die Veranstalter rechnen hierbei mit rund 100.000 Teilnehmern. In der italienischen Hafenstadt versammeln sich ab Samstag kommender Woche die Staats- und Regierungschefs der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Deutschlands, Japans und Kanadas sowie der russische Präsident. Die Globalisierungsgegner haben für den Montag zu einem dreitägigen Gegen-Gipfel aufgerufen, der am Donnerstag in eine erste Demonstration münden soll. (APA)