Wien - Die Erste Bank empfiehlt nach dem gestrigen Abtausch von Ruhrgasanteilen gegen eine Beteiligung an der Aral-Mutter Veba Oel zwischen BP und E.ON die Aktien des österreichischen Mineralölkonzerns OMV weiterhin zum Kauf. Mit BP-Aral komme zwar ein neuer, starker Konkurrent für die OMV vor allem im Zenral- und Osteuropageschäft auf den Markt, gemessen am Preis, der für Veba Oel bzw. Ruhrgas bezahlt wurde, müsste der Wert der OMV aber bei rund 150 Euro (2.064 S) je Aktie liegen - um fast 50 Prozent mehr als der aktuelle Kurs von 102,2 Euro. Die Erste-Bank sieht für den Wert daher ein weiteres Aufwärtspotenzial und bestätigt die Einstufung "Outperform" für die OMV-Aktie, heißt es heute, Dienstag, in einer Analyse. Die OMV galt zuletzt als Mitinteressent für Veba Oel. Mit dem Zuschlag an BP hat die OMV die Gespräche mit E.ON aber beendet. Die Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern im Osten werden fortgesetzt. (APA)