Wien - Der G-8-Gipfel führt alljährlich die Spitzenpolitiker der acht weltweit bedeutendsten Industriestaaten zusammen. Am Gipfel in Genua am kommenden Wochenende werden einige "alte Hasen" teilnehmen, wie der französische Staatspräsident Jacques Chirac. Für andere, allen voran US-Präsident George Bush und Gastgeber Silvio Berlusconi, stellt das diesjährige Treffen in der italienischen Hafenstadt eine Premiere im Kreise der acht Mächtigen dar. Die Gipfelteilnehmer: Italien: Ministerpräsident Silvio Berlusconi Frankreich: Staatspräsident Jacques Chirac mit Ministerpräsident Lionel Jospin Großbritannien: Premierminister Tony Blair Deutschland: Bundeskanzler Gerhard Schröder USA: Präsident George W. Bush Kanada: Premierminister Jean Chretien Japan: Ministerpräsident Junichiro Koizumi Russland: Präsident Wladimir Putin EU-Kommissionspräsident Romani Prodi Zum vorangegangenen Gipfel im Juli des Vorjahres war für die Vereinigten Staaten noch Präsident Bill Clinton zum Gipfel auf die japanische Insel Okinawa gereist. Clinton hatte sich bei dem G-8-Treffen bereits von anderen Spitzenpolitikern verabschiedet. Auch der damalige Gastgeber, Premier Yoshiro Mori, war zum letzten Mal in der Runde dabei, ebenso der damalige italienische Regierungschef Giuliano Amato, dessen Nachfolger nun den Gipfel in Genua ausrichtet. (APA)